Kommunikation funktioniert irgendwie
06.07.2008, 20:17 Uhr
Alter: 10 Jahre


 




Obwohl ich in Punkto Tierkommunikation - also wirkliches Gespräch mit meinen eigenen Katzen - noch nie erfolgreich war (nur bei fremden Katzen, wo ich nicht so voreingenommen war), bin ich trotzdem immer wieder fasziniert, dass die Kommunikation auch auf andere Art durchaus funktioniert.

Seit einigen Tagen habe ich bei Bailey ein ungutes Gefühl. Es war mir einfach, als ob etwas nicht stimmt, als ob sie irgendwie krank wäre. Ich hab sie genau beobachtet, sie war eigentlich wie immer. Sie hat gefressen wie immer, geschlafen wie immer und gespielt wie immer. Sie hatte keine Verletzungen und keine Stellen, die man nicht berühren durfte, auch wenn mir vorkam, dass sie sich in letzter Zeit kaum streicheln ließ - aber damit ist sie ohnehin geizig. Sie schlief untertags und wurde abends aktiv. Sie hat mich dann wieder regelmäßig zum Spielen herausgefordert. Sie hat mit vollem Einsatz gespielt wie immer. Und wenn ich dachte, dass sie mich im Wohnzimmer mit Leidensmine ansah, stellte sich heraus, dass sie mich nur mal wieder nach draußen locken wollte, denn sobald ich von der Couch aufstand, ist sie mir quietschfidel mit aufgestelltem und vor Aufregung zitterndem Schwanz davongerannt, das durchtriebene Biest.  Eigentlich konnte ich trotz genauester Beobachtung nichts finden, das nicht normal gewesen wäre. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob ich mir das einbilde oder wieso ich überhaupt auf die Idee kam, dass irgendwas sein könnte, aber das Gefühl wurde ich nicht los.

Und gerade eben präsentierte sie mir dann plötzlich die Lösung, als ich ein Bandwurmglied an ihrem Hintern kleben sah. Das war es wohl, wieso sie nicht 100%ig fit ist und was ich wohl gespürt habe. Ob sie es mir irgendwie vermittelt hat oder ob ich selber einen 6. Sinn dafür habe, wenn meinen Katzen was fehlt, wird sie mir aber wohl nicht verraten. Faszinierend ist es aber trotzdem. Deshalb sage ich auch immer wieder: Die beste Gesundheitsvorsorge ist, wenn man seine Katze liebt   und so gut wie nur irgendwie möglich kennt, dann fällt einem wirklich jede Kleinigkeit auf, und man spürt auch Dinge, die man nicht unbedingt sieht.

Die letzte Entwurmung ist zwar noch nicht mal 3 Monate her, aber bei der Masse an Mäusen, die sie in letzter Zeit mitgebracht und gefressen hat, ist das wohl kein Wunder. Auch da sieht man, wie wichtig bei Freigängerkatzen die regelmäßige Entwurmung ist. Als ob ich es geahnt hätte, habe ich mir gerade erst vor 2 Tagen einen Jahresvorrat an Wurmtabletten zugelegt, und davon haben die Katzen auch soeben je eine bekommen.








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