Die Petporte-Katzenklappe mit Chip-Erkennung

Petporte-Katzenklappe von außen

Da im April 2009 Besuche fremder Kater zur Tagesordnung wurden, u.a. auch ein potenter, aggressiver Kater eindrang, der Whisky bereits einmal böse gebissen hatte und meine eigenen Katzen mittlerweile völlig verstört waren, ging es nicht mehr anders und eine Katzenklappe mit kontrollierter Zugangsbeschränkung wurde notwendig. 

Da für mich Halsbänder absolut nicht in Frage kamen, blieb als einzige Lösung die erst seit kurzem im Handel erhältliche Katzenklappe der Firma Petporte mit Chip-Erkennung. Diese Katzenklappe hat ein integriertes Chip-Lesegerät und liest den Transponderchip gechippter Katzen aus, sofern diese mit einem gängigen Chip nach ISO-Norm ausgestattet sind. Somit können die eigenen Katzen einprogrammiert werden, und die Klappe lässt nur noch diese durch - völlig ohne gefährliches Halsband und ohne das Risiko, ständig den Halsbandsender zu verlieren. Es können bis zu 12 verschiedene Katzen einprogrammiert werden.

Das Außenteil der Katzenklappe ist mit einem kleinen "Vordach" ausgestattet, auf dessen Unterseite das Chip-Lesegerät eingebaut ist. Da der Chip nach internationaler Norm an der linken Halsseite der Katze implantiert wird, ist er direkt unter dem Lesegerät, wenn die Katze von draußen die Klappe öffnen will und wird dann sofort ausgelesen.

Petporte-Katzenklappe Außenteil

Wird eine einprogrammierte Katze erkannt, öffnet die Verriegelung. Gegenüber der allerersten Version dieser Katzenklappe ist die Öffnungsdauer inzwischen sogar variabel einstellbar und lässt sich bis maximal 26 Sekunden verlängern. Danach wird die Klappe wieder automatisch verriegelt und ist für andere Katzen nicht mehr zugänglich.

Nach draußen funktioniert die Klappe ohne Chip-Erkennung und kann daher nicht auf bestimmte Katzen programmiert werden, es gibt aber natürlich einen "Drinbleiben-Modus", der dann aber für alle Katzen gilt.

Die Katzenklappe hat folgende Einstellungen:

Normalmodus: Nur programmierte Katzen haben Einlass, alle Katzen können raus.

Nachtmodus: Mit Einsetzen der Dämmerung (Dämmerungsgrad kann gegenüber der ersten Verkaufsversion inzwischen eingestellt werden) verriegelt die Klappe automatisch von innen, Einlass für programmierte Katzen weiterhin möglich - das ist für diejenigen interessant, die ihre Katzen nachts im Haus lassen.

Drinbleiben-Modus: Einlass für programmierte Katzen, Auslass verriegelt - diese Einstellung ist von anderen Katzenklappen auch als "Tierarzt-Modus" bekannt.

Offen: Die Katzenklappe ist in beide Richtungen für alle Katzen offen.

 

Für diejenigen, die hören möchten, wenn die Katze nachhause kommt oder das Haus verlässt, hat die Klappe einen Piepton, der aber auch abgeschaltet werden kann.

Die Programmierung auf die Katze ist sehr einfach. Man muss lediglich per Tastendruck in den betreffenden Programmiermodus schalten und darauf achten, dass die Katze innerhalb der nächsten 30 Sekunden kurz unter dem Vordach steht - sie muss nicht mal durch die Klappe gehen. Das dürfte mit einem entsprechenden Leckerli kein Problem sein. Der Chip wird erkannt, was mit einigen Pieptönen bestätigt wird, und schon ist die Katze einprogrammiert.

Nähere Informationen dazu samt Bedienungsanleitung und FAQs gibt es auf der Website der Firma Petporte unter www.petporte.de.

 

Einziger Wermutstropfen dieser genialen Erfindung ist der Preis, der zwischen € 200,- und € 240,- (Stand April 2009) relativ hoch ist. Gesehen habe ich diese Katzenklappe bei Zooplus um € 199,- (bei einem empfohlenen Verkaufspreis von € 229,-), ich selber habe sie aufgrund der Eile bei einem Fachhändler in der Nähe um € 240,- (dafür versandkostenfrei) bezogen. Es ist aber angesichts der enthaltenen Technik, nämlich eines integrierten Chip-Lesegerätes, durchaus verständlich, wie dieser Preis zustande kommt. Ich persönlich muss ganz ehrlich sagen, dass mir Ruhe und Frieden im Haus und Harmonie unter den Katzen diesen Preis auf jeden Fall wert sind.

 

Meine Katzen waren glücklicherweise bereits eine Katzenklappe gewohnt und haben die Petporte-Katzenklappe trotz der größeren Öffnung und des deutlichen Knacksens der Entriegelung sofort angenommen und sind problemlos vom ersten Tag an durchgegangen. Verwendet man von Anfang an nur diese Klappe, wird empfohlen, sie zur Gewöhnung erst mal im offenen Modus zu betreiben, bis die Katzen das Öffnen verinnerlicht haben und es ganz automatisch in zügigem Tempo machen.

Die Petporte-Katzenklappe hat sich bei mir bereits in der ersten Nacht bewährt, als die fremden Kater, die gewohnt waren, sich Einlass zu verschaffen, plötzlich vor verschlossener Türe standen, meine eigenen Katzen aber wie gewohnt aus und ein gehen konnten. Ob die Klappe auch Nachteile hat, muss sich im weiteren Betrieb zeigen, aber gegenüber den beiden einzigartigen Vorteilen, nur die eigenen Katzen ins Haus zu lassen und diese nicht mit einem gefährlichen Halsband ausstatten zu müssen, werden diese wohl in keinem nennenswerten Vergleich stehen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei der Firma Happy Pet in Frastanz bedanken, einem Zoofachhandel, der mir aufgrund der Dringlichkeit die Katzenklappe innerhalb von nicht mal 24 Stunden problemlos zugesandt hat, obwohl die Firma eigentlich keinen Versandhandel betreibt. Diesen freundlichen Kundenservice fand ich nicht selbstverständlich. Damit konnte der für die Katzen und mich wirklich beträchtliche Stress aufgrund fremden Katerbesuches in kürzester Zeit in den Griff bekommen werden, und die Katzen fühlen sich wieder wohl. 


Katzen haben gerne offene Türen - für den Fall, sie entscheiden sich doch anders.
(unbekannt)

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