Petporte-Katzenklappe Erfahrungsbericht nach den ersten Wochen

Da ich bereits einige Anfragen bzw. konkrete Fragen zu dieser Katzenklappe bekommen habe, wird es höchste Zeit, nach den ersten paar Wochen ein bisschen mehr über die Petporte-Katzenklappe zu berichten und in diesem Zuge hoffentlich die häufigsten Fragen zur Zuverlässigkeit, Funktionsweise sowie Pros und Contras beantworten zu können.

Zuverlässigkeit und Schnelligkeit der Öffnung

Nach wie vor funktioniert die Petporte-Katzenklappe erstaunlich zuverlässig und öffnet wirklich immer und v.a. sehr schnell, was mich sehr überrascht hat, denn das waren meine größten Bedenken: Öffnet der Chip wirklich zuverlässig oder wird er je nach Haltung der Katze gar nicht erkannt und die Katze steht (wenn vielleicht auch nur kurzfristig) vor einer verschlossenen Tür, sodass sie es gar nicht weiter probiert?

Diese Bedenken haben sich glücklicherweise als haltlos erwiesen, denn die Verriegelung öffnet eigentlich fast unmittelbar nachdem eine Katze unter das "Vordach" mit dem Scanner tritt. Die Verriegelung geht normalerweise ziemlich genau in dem Moment auf, wenn die Katze gerade mit der Nase oder den Pfoten ansetzt, um die Klappe aufzustoßen. Ich habe allerdings außen vor der Katzenklappe einen selbst gebauten Wetterschutz stehen, der auch nur ein kleines Loch als Öffnung hat, und das seitlich. Demzufolge kommen die Katzen relativ langsam zur Klappe hin, was vielleicht auch was ausmacht - das kann ich nicht beurteilen. Trotzdem hat ja jede Katze so ihre Taktik, um die Klappe zu öffnen und muss entweder Nase, Kopf oder Pfoten ansetzen, um sie aufzustoßen. In der Zeit öffnet dann auch die Verriegelung.

Wenn allererdings eine Katze gejagt würde bzw. eine (Kami-)katze  es gewohnt ist, im vollen Galopp auf die Klappe zuzurennen und sie dann quasi so zu öffnen, indem sie mit dem Kopf gegen die Klappe rennt, dann wird sie sich wohl tatsächlich ordentlich den Kopf stoßen. Ich würde jetzt mal grob schätzen, dass man zumindest mit EINER Sekunde rechnen muss, bis der Chip erkannt wird und die Verriegelung zuverlässig öffnet. Whisky wird öfter mal gejagt, und es hat in letzter Zeit schon zwei, drei mal gescheppert, wenn er zu schnell gegen die Klappe gerannt ist. Sie hat aber danach auch sofort geöffnet.

Den Berichten nach scheint es aber auch unterschiedliche Chips zu geben, die je nach Hersteller unterschiedliche Reichweiten haben können. Ich könnte mir deshalb vorstellen, dass es vielleicht bei manchen Chips doch zu einer leichten Verzögerung kommen kann, auch wenn laut Petporte nur der Chip eines einzigen Herstellers tatsächlich eine zu geringe Reichweite für diese Klappe hat (die Ziffernfolge, mit der die Chip-Nummern dieses Herstellers beginnen, findet sich auf der Petporte-Homepage, sodass das beim Tierarzt VOR der Implantation angefragt werden kann). Auch kann ich mir vorstellen, dass es je nach Lage des Chips auch zu leichten Verzögerungen kommen könnte, also wenn der Chip vielleicht zu sehr seitlich implantiert wurde. Bei meinen Katzen funktioniert es aber wie gesagt tiptop und wird sehr schnell erkannt - das alles sind daher nur Vermutungen, die ich einfach erwähnt haben wollte. Nur weil es bei mir einwandfrei funktioniert, kann ich schließlich keine Garantie abgeben, ob das überall der Fall ist.

Auf der Petporte-Homepage (übrigens sehr informativ, besonders die FAQs!!!) wird geraten, die Klappe möglichst tief zu installieren, sodass die Katze mit dem Hals möglichst nahe an das Vordach kommt. Wenn die Klappe sehr "bodennah" installiert ist, muss sie sich fast bücken und würde dann wirklich sehr nahe zum Scanner kommen. Ist es auf diese Art nicht möglich (bei mir ist die Schwelle der Terrassentüre sehr hoch), kann man auch etwas davor legen. Ich habe eine Stufe davor gebaut, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, es hat aber wider Erwarten auch vorher schon ohne Stufe einwandfrei funktioniert.

Stufe vor der Katzenklappe

Die einzige Situation, wo bei meiner Klappe die Verriegelung nicht immer öffnet, ist, wenn mein Kater Whisky rausgeht. Das ist beim Rausgehen für die Katze überhaupt kein Problem, weil die Klappe nach draußen ohnehin für jede Katze offen ist und die Verriegelung nicht zwingend öffnen muss. Es ist aber trotzdem von Vorteil, weil die Klappe bei offener Verriegelung fast geräuschlos schwingen kann, während sie bei Nichtöffnen des Riegels beim Zufallen relativ laut gegen den Riegel knallt, was einen nachts schon mal aufwecken kann. Für die Katze selber entsteht aber kein Nachteil.

Da dies fast ausschließlich bei Whisky der Fall ist, bei Bailey nur sehr selten, muss es wohl mit der Art des Öffnens zu tun haben, und ich versuche noch herauszufinden, woran es genau liegt. Whisky macht es mir allerdings schwer, denn sobald er mich in der Nähe sieht, weigert er sich rauszugehen und lässt sich die Klappe lieber von mir öffnen...   Dennoch konnte ich ihn schon 2 - 3 mal beobachten: Er öffnet die Klappe immer in der linken unteren Ecke. Wenn er rausgeht, hat er also den Kopf LINKS unten und hält sich dann weiter nach LINKS zur Öffnung des Wetterschutzes. Der Chip selber ist (nach internationalem Standard) auch auf der LINKEN Halsseite implantiert. Da bewegt sich der Chip wohl am äußersten Rand oder schon außerhalb des Scanners. Das würde auch erklären, warum er beim Reinkommen nie ein Problem hat: Da kommt er (von außen gesehen) von RECHTS durch die Öffnung des Wetterschutzes und geht quasi quer unter dem Scanner durch, um mit dem Kopf die linke untere Ecke der Klappe aufzustoßen. Vielleicht hat das aber auch alles gar nichts damit zu tun, und er geht einfach nur zu schnell unter dem Scanner durch.

Bei Bailey hingegen öffnet die Verriegelung auch beim normalen Rausgehen immer, und die Klappe pendelt sich dann schön und fast geräuschlos ein. In letzter Zeit hat es auch bei ihr wenige Male gescheppert, da hat man aber deutlich gehört, dass sie zu langsam war. Wenn sie zwar unter dem Scanner durchgeht, dann aber - mit dem Schwanz oder dem Rücken noch in der Klappe - stehen bleibt, um erst mal zu schnuppern oder die Lage zu checken, schließt die Verriegelung natürlich in der üblichen Zeit. Wenn die Klappe bis dahin noch nicht zu ist, schlägt sie danach natürlich gegen den Riegel. Dieses Problem ließe sich mit Verlängern der Öffnungsdauer beheben, sollte es öfter vorkommen.

Wie gesagt kann ich damit leben - besser ich werde nachts mal kurz vom Zuknallen der Klappe wach als von Katerkämpfen in meiner Wohnung...

Kommen verfolgende Katzen rein?

Tatsächlich ist es theoretisch möglich, dass eine Verfolger-Katze hinter der eigenen Katze reinschlüpft, wenn sie das so schnell tut, bevor die Verriegelung wieder schließt - allerdings kann man bei der jetzigen Version der Petporte-Katzenklappe die Öffnungsdauer der Verriegelung selber bestimmen (bis zu max. 26 Sekunden). In der Bedienungsanleitung steht es zwar noch nicht, da es erst durch ein Software-Update möglich gemacht wurde (wer sich eine gebrauchte Klappe besorgt, müsste darauf achten, von wann sie ist und ob das bereits möglich ist!), auf der Petporte-Homepage findet sich aber eine Anleitung dazu. Die Werkseinstellung der Öffnungsdauer sind 4 Sekunden. Wenn die Katzen gerne erst mal von draußen reinschauen, ob sich das Nachhausekommen lohnt  oder um sie an die Klappe zu gewöhnen, empfiehlt es sich eher, die Öffnungsdauer zu verlängern, aber meines Wissens kann man sie auch bis auf 1 Sekunde verkürzen. Die Frage ist, ob sich die Katze dann nicht regelmäßig selber aussperren würde, wenn die Verriegelung zumacht, bevor sie reinkommt. Ich habe aber das Gefühl, dass die Verriegelung offen bleibt, so lange die Katze unter dem Scanner sitzt - unabhängig von der Öffnungsdauer. Ganz sicher bin ich mir aber nicht. Bei verlängerter Öffnungsdauer kann es aber meines Erachtens schon vorkommen, dass eine zweite Katze nachfolgt.

Ich selber habe so eine Verfolgungsjagd nie erlebt, wo eine verfolgende Katze wirklich beinhart durch die Klappe folgt, denn erst mal würde sie die Klappe wohl fast vor den Kopf geknallt kriegen, wenn sie den Kopf nicht direkt am Hintern der eigenen Katze hat. Aber wie gesagt, ich hab's nie erlebt und kann mir das auch nur vorstellen, aber nicht definitiv was dazu sagen.

Bemängeln könnte man...

Also mal vorab: Ich selber bin mit der Petporte-Katzenklappe wirklich hundertprozentig zufrieden und kann mit ALLEM besser leben als mit fremden Katern im Haus und verstörten eigenen Katzen. Aber nichts ist perfekt, und wer mich konkret nach Nachteilen oder Erfahrungen fragt, kriegt auch ehrliche Antworten. Bei diesem Preis ist es selbstverständlich, dass man vorher wirklich wissen möchte, auf was man sich einlässt. Wenn man also nach "Nachteilen" sucht, könnte man folgendes "bemängeln":

Erst mal bin ich erschrocken, dass die Klappe nicht wie ich es von meiner alten Catmate-Klappe gewohnt war, am Rand so Bürstchen hat, um sie möglichst winddicht zu machen. Mir kam der Luftzug doch etwas mehr vor, aber das kann auch Einbildung gewesen sein. Tatsächlich ist der Spalt nämlich wirklich nicht groß, und die Klappe passt sehr gut in den Rahmen. Wie deutlich man es im Winter merkt, kann ich jetzt noch nicht sagen.

Die Klappe geht sehr leicht, viel leichter als die bisherige, der Magnet scheint deutlich schwächer zu sein als bei der Catmate-Katzenklappe. Ist sie NICHT verriegelt, also in beide Richtungen offen, wird sie vom Wind sehr leicht aufgeweht, bzw. beim Reinkommen einer Katze durch den Wind offengehalten. Das hat sich bereits am Tag des Einbaus gezeigt (und zwar wirklich bei eher leichtem Wind), als Bailey noch nicht gechippt war und ich die Klappe einen halben Tag lang im Offen-Modus betreiben musste. Würde man die Klappe ständig im Offen-Modus betreiben (aber dafür schafft man sich dieses teure Gerät eigentlich nicht an), könnte das schon zu einem nevernden Dauer-Problem werden, v.a. weil sie auch von selber aufgeweht wird. Das würde man dann wohl auch im Winter an der Raumtemperatur oder gar an den Heizkosten spüren.

Im Normal-Modus (Chip-Modus), wo die Klappe von außen verriegelt ist, kommt das Problem nur dann zum Tragen, wenn eine Katze reinkommt. Ich hatte tatsächlich schon den Fall, dass die Klappe nach dem Reinkommen einer Katze durch Wind so lange offen gehalten wurde, dass die Verriegelung wieder aktiv wurde, bevor die Klappe ganz zu war. Vom Wind (einmal auch bei stärkerem Sturm) wurde sie nur etwa einen Zentimeter offen gehalten und ging dann beim Abflauen sehr langsam und gebremst zu. Dadurch reichte die Kraft nicht aus, um den Riegel von innen niederzudrücken und die Klappe wieder ganz zu schließen, sie war von innen an den Riegel angelehnt. In so einem Fall wird die Klappe also nicht nur immer wieder vom Wind aufgeweht, sondern wäre auch von außen für andere Katzen zugänglich, bis eine Katze wieder rausgeht (sofern der Wind die Klappe beim Pendeln nicht gleich wieder offen hält) oder eine wirklich schlagartig abflauende Windboe (bei mir kam jedoch keine solche...) die Klappe aus größerer Höhe zufallen ließe, sodass die Kraft ausreichen würde, um den Riegel zu überwinden.

Meine bisherige Katzenklappe ist bei sehr starkem Sturm trotz des Wetterschutzes oft mit lautem Knall aufgeweht worden, was einen nicht nur jedes Mal erschreckt, sondern v.a. nachts eine Katastrophe war. Wenn das bei jeder Windboe alle paar Minuten der Fall ist, ist schlafen unmöglich, wenn man nicht die Katzen rein oder raus sperren will. Das kann bei der Petporte-Katzenklappe im Chip-Modus natürlich schon aufgrund der Verriegelung nach innen nicht passieren, was mich sehr erleichtert. Besser als vorher ist es also auf jeden Fall. Ich hatte allerdings Bedenken, ob die Klappe dann ständig gegen den Riegel schlagen würde bzw. es möglicherweise ein dauerhaftes vibrierendes oder klapperndes Geräusch gäbe. Das ist allerdings auch bei starkem Wind erfreulicherweise NICHT der Fall.

Gleich weiter mit dem Geräuschpegel: Das Geräusch der Entriegelung ist schon ein deutliches Knacksen, anfangs bin ich nachts durch das ungewohnte Geräusch aufgewacht (Schlafzimmer ist gegenüber der Küche, wo die Katzenklappe eingebaut ist, Türen sind alle offen), allerdings war das auch bei der ersten Katzenklappe beim ungewohnten Öffnungsgeräusch (leichtes Quietschen) der Fall. An das Geräusch gewöhnt man sich schnell, und es ist dann wohl im Unterbewusstsein gespeichert. Aufwachen tu ich jetzt nur noch, wenn die Klappe mal wieder gegen die Verriegelung kracht, aber nicht mehr vom Knacksen bei der Ver- oder Entriegelung. Standardmäßig gibt die Klappe beim Entriegeln außerdem auch einen Piepton von sich, den habe ich aber von Anfang an abgeschaltet (Leise-Modus).

Die eingestellte Öffnungsdauer gibt mir auch noch ein paar Rätsel auf, allerdings keine Probleme, sondern wirklich nur Rätsel. Die Öffnungsdauer lässt sich ja einstellen, und ich habe sie vorerst zum Eingewöhnen auf 10 Sekunden eingestellt. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass die Öffnungsdauer beim Reinkommen an die eingestellten 10 Sekunden herankommt. Beim Rausgehen hingegen war ich mir sicher, dass es viel kürzer als 10 Sekunden war, eher wie die werksmäßig eingestellten 4 Sekunden. So schien es, als würde die Verriegelung beim Reinkommen kurioserweise länger offen gehalten als beim Reinkommen, was mich vor ein völliges Rätsel stellte. Der Scanner, der den Chip erkennt, kennt ja schließlich nicht, ob die Katze raus oder rein geht.

Inzwischen konnte ich beobachten, dass die Verriegelung scheinbar nicht wieder schließt, solange eine Katze unter dem Scanner steht. Als Bailey nur mal neugierig reinschaute, konnte ich tatsächlich bis 30 zählen, ohne dass der Riegel wieder zumachte. Wenn ich das jetzt berücksichtige, könnte es sein, dass ich mich vorher geirrt habe und die Zeiten beim raus- und reingehen genau die selben sind, aber dann sind es meiner Meinung nach keinesfalls die von mir eingestellten 10 Sekunden, die die Pieptöne beim Einstecken der Klappe aber bestätigen würden, sondern deutlich weniger. 

Auf der anderen Seite, wenn das jetzt wirklich nur die werksmäßig eingestellten 4 Sekunden wären, würden diese aber voll und ganz ausreichen, wenn die Verriegelung nicht schließt, solange die Katze unter dem Scanner steht (diese Zeit also quasi nicht mitzählt) und sie sich durch lange Wartezeit nicht automatisch selber wieder aussperrt.

Das muss ich also noch weiter beobachten und auch mal die Zeit stoppen bzw. eine neue Einstellung versuchen. Das Problem ist leider, dass das nur mit Katze funktioniert, da man ihr den Chip ja nicht einfach abnehmen kann - und wenn dann mal eine rein kommt, sitzt man üblicherweise nicht gerade direkt vor der Klappe. Wenn ich was rausfinde, werde ich das hier natürlich ergänzen.

Unbedingt zu bedenken

Was unbedingt zu bedenken ist, ist die Größe. Die Petporte-Klappe ist deutlich (!) größer als eine andere (Standard-)Katzenklappe. Es muss also wesentlich mehr Platz für das Loch sein. Was bei mir beinahe schief gegangen wäre, ist aber, dass auch um das Loch herum, in erster Linie OBEN und UNTEN noch etwas Platz für den Rahmen bleiben muss. Bei mir war das Problem, dass ich meine Terrassentüre extra so habe anfertigen lassen, dass das Glas nicht die ganze Tür einnimmt, sondern unten ein nicht verglaster Teil ist (siehe erstes Foto oben), in den man eine Katzenklappe einbauen kann und in den auch die alte, kleinere Klappe eingebaut war. Diesen nicht verglasten Teil habe ich zwar extra größer anfertigen lassen, als ich ihn damals benötigt habe, schon mit der Option, irgendwann eine größere Klappe einzubauen, aber diese Fläche ist oben und unten wie durch einen (hervorstehenden) Türrahmen begrenzt. Obwohl für das Loch mehr als genug Platz war, muss ja die ganze Klappe (außen mit Vordach und innen mit dem oberen Teil mit den Knöpfen) auf einer ebenen Fläche aufliegen. Das wäre mir beinahe zum Verhängnis geworden - glücklicherweise ging es nur um Millimeter bzw. ca. 1 cm. Wie knapp es ist, sieht man auf den beiden Fotos (zum Vergrößern anklicken). 

Außenteil Petporte-Katzenklappe
Außenteil
Innenteil Petporte-Katzenklappe
Innenteil

Nur Dank meines handwerklich und elektronisch begabten Bruders (Danke, D.!) konnten wir glücklicherweise mit viel Improvisation und ein paar technischen Umbauten die Klappe so weit modifizieren, dass sie mit Hängen und Würgen gerade noch reinpasste. Deshalb ist es GANZ WICHTIG, nicht nur den Platz für das Loch einzukalkulieren, sondern eine ebene Fläche, die das AUSSENMASS der Klappe inklusive Vordach (ist 1 - 2 mm höher als das Innenteil) beträgt bzw. in der Höhe für den Stecker noch 1 - 2 Zentimeter zugeben! Ist es sowieso eine ebene, durchgehende Türe oder Wand, dürfte das aber kein Problem sein.

Wie man auf dem Foto vom Innenteil sieht, wäre durch den vorstehenden Rand unter dem Rahmen der Katzenklappe kein Platz mehr. Genau dort befindet sich aber der Anschluss für den Stecker des Netzteiles. Diesen hätte ich nicht mehr einstecken können. Mein Bruder hat mir daher einfach nur das Kabel verlängert, es durch einen Kabelkanal unter der Türe durchgezogen und den Stecker an das Ende des Kabelkanales versetzt, wie man auf diesem Foto sieht:

Gerade vor ein paar Tagen (Stand: Mitte Mai 2009) habe ich irgendwo auf der Petporte-Homepage und beim anschließenden Googeln gelesen, dass ein Nachfolgemodell in Planung ist, das kleiner sein soll und in die Öffnungen herkömmlicher Staywell-Katzenklappen passen soll. Falls der Platz für die bisherige Petporte-Klappe also nicht ausreicht, ist eine Lösung in Sicht. Außerdem soll das neue Modell über noch mehr Programmiermöglichkeiten und Zusatz-Features verfügen, z.B. eine Option, dass auch nur programmierte Katzen raus dürfen, also für zusätzliche Chip-Erkennung innen. Außerdem soll das neue Modell Platz für eine 9-Volt-Batterie als Notstromversorgung bei Stromausfall haben. Wann diese Klappe erhältlich sein wird, ist aber noch nicht bekannt.

Sonstiges

Ich habe die Klappe bisher nur einen halben Tag lang im Offen-Modus und seither im Normal-Modus (mit Chip-Erkennung) betrieben. Außerdem war eines der ersten Dinge, die ich umprogrammiert habe, das Piepsen beim Reinkommen abzustellen (stelle mir das für die Katzen nervig vor und ich selber muss es nachts auch nicht haben). Die anderen Modi (Drinbleiben oder Dämmerungsmodus) habe ich nicht ausprobiert und kann daher nichts dazu sagen.

Meine Katzen waren bereits eine Katzenklappe gewohnt, und überraschenderweise haben sie die neue wirklich sofort angenommen, obwohl sie deutlich größer ist und auch das Entriegelungsgeräusch sicher irritierend war. Probleme gibt es nur, solange der Silikon noch frisch ist und riecht, das war schon bei der alten Klappe der Fall (maximal einen Tag lang). Wenn eine Katze aber noch gar keine Katzenklappe kennt, wird immer ein Risiko bleiben ob sie jemals durchgeht - das wäre aber unabhängig von der Art der Katzenklappe. Fast alle Katzen lassen sich irgendwann (manche mit seeeehr viel Geduld) an die Katzenklappe gewöhnen, aber es soll tatsächlich Katzen geben, bei denen alle Versuche nichts nützen, und die durch keine Katzenklappe gehen. In so einem Fall tut der Preis dann natürlich sehr viel mehr weh als bei einer Billig-Klappe. Allerdings denke ich auch, dass sie z.B. bei Ebay oder auch über eine Zeitungsanzeige sehr gut ohne großen Verlust weiterzuverkaufen wäre - bei dem Preis sucht sicher jeder erst mal nach billigeren Möglichkeiten...

Fazit

Wie gesagt, lange Erfahrung kann ich noch nicht vorweisen, aber ich finde die Klappe absolut genial. Dass keine fremden Kater mehr ins Haus kommen, meine Katzen wieder ihren sicheren Zufluchtsort haben und wieder Ruhe und Friede eingekehrt ist, ist den Preis für mich persönlich auf jeden Fall wert. Ich bin eigentlich fast davon ausgegangen, dass die Chip-Erkennung nicht so zuverlässig funktionieren kann und die Klappe dann nicht immer öffnet. Von daher hat sie meine Erwartungen eigentlich nicht nur erfüllt, sondern eher noch übertroffen. In Anbetracht der Vorteile kann ich mit dem für mich einzigen KLEINEN störenden Manko, dass sie ab und zu mal lauter zuschlägt, gut leben und würde sie nicht mehr hergeben wollen.


Merke: Geschlossene Zimmertüren sind für Katzen eine unzumutbare Beeinträchtigung des Lebenskomforts. Im Zweifelsfall befindet sich in dem gerade unzugänglichen Raum ein immens wichtiger, vorläufig ständiger Platz.
Werner Fuld

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